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Linksherz­katheter

Damit das Herz alle Organe des menschlichen Körpers mit Blut versorgen kann, muss auch der Herzmuskel selbst ausreichend versorgt werden. Dies geschieht über die drei Herzkranzgefäße. Arteriosklerose, umgangssprachlich auch Gefäßalterungsprozess genannt, führt zu einer Bildung von Plaques (Ablagerungen) an den Gefäßwänden, stört so den Blutfluss und trägt letztlich zu der Ausbildung einer koronaren Herzkrankheit bei. Um eine solche Gefäßstenose verlässlich nachweisen und behandeln zu können, ist die Linksherzkatheter-Untersuchung das Mittel der Wahl.

Was passiert bei der Linksherzkatheter-Untersuchung?

Wie andere invasive Untersuchungen führen wir diese in der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim durch. Nach einer ausgiebigen lokalen Betäubung wird über die Unterarm- oder Leistenarterie ein dünner und biegsamer Draht in die Arterie dem Herzen entgegen geschoben und dient dem eigentlichen Katheter, einem dünnen und flexiblen Kunststoffschlauch, als Gleitschiene. Über diesen Katheter wird zunächst der Druck in der linken Herzhälfte gemessen und anschließend durch Zugabe eines Kontrastmittels die Herzkranzgefäße dargestellt. So lassen sich Engstellen oder Verschlüsse der Gefäße sichtbar machen und schließlich auch durch das Setzen eines Stents oder der Ballondilatation behandeln.